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Brief zum besseren Miteinander
Warum Menschen fast alles glauben
In der sumerischen Schöpfungsgeschichte, die wesentlich detaillierter und genauer berichtet, als die biblische Genesis es tut, ist nämlich niemals von nur einem Gott die Rede, sondern immer von mehreren Göttern. Diese niedergeschriebene Tatsache haben diejenigen, die die Genesis von der sumerischen Schöpfungsgeschichte abgeschrieben haben, unglücklicherweise in mehreren Fällen übernommen. So taucht in den biblischen (hebräischen) Urschriften immer wieder das Wort “Elohim” auf, dieses Wort drückt eindeutig den Plural (Mehrzahl) aus, und bedeutet Götter oder präziser Herren, im Sinn von Herrschenden. Vom Hebräschen ins Lateinische übersetzte Werke machen aus dem pluralen Wort “Elohim” schlicht und ergreifend das singuläre (Einzahl) Wort Gott. Sie sehen also, einmal übersetzt, und schon wird aus Götter Gott. Doch wenn man schon auf einen Gott hinmanipuliert, dann sollte man tunlichst auch bei einem Gott bleiben, und in einer heiligen Schrift nicht solche Verse nachfolgen lassen:
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserem Bild, uns ähnlich! (1. Mose 1,26) Und Gott sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses. (1. Mose 3,22)
Wie wir von den Kirchen abgezockt werden!
Schaut euch erst diesen Film an “Zeitgeist”
Schauen WIR doch einmal kurz hinein ins genial inszenierte illusorische universale Geschehen, was sich da so tut.
DU wirst, wenn DU DICH auf dieser Welt umsiehst, um DICH herum eine große Masse von Menschen wahrnehmen, denen man zwar vieles zuschreiben kann, jedoch keine Spiritualität. Sie rennen hektisch ihren Geschäften und Beschftäigungen nach, fast ist es, als blicke man auf einen Ameisenhaufen. Viele von ihnen glauben (mehr oder weniger intensiv) an irgendeinen Gott, den ihnen der Lauf des Geschehens zugeteilt hat, doch dieses „Glauben“ hat mit wahrer Spiritualität so gut wie gar nichts gemein.
Die so genannten „Gläubigen“ kommen gar nicht auf die Idee, den ihnen aufgebürdeten Gott zu hinterfragen, nein, sie akzeptieren ihn, und auch die Pflichten, die er ihnen auferlegt, sie huldigen ihm, und sie gehen, wenn nötig, für ihn sogar auf die Barrikaden oder, in extremen Fällen, sogar in den heiligen Krieg. Wahre Spiritualität hingegen richtet sich nach innen, zu DIR, und sie ist es, die die Basis für den Prozess des Erwachens bildet. Zwar suchst DU anfangs verzweifelt noch immer einen Gott da draußen, doch mit fortschreitendem Erwachen wird DIR mehr und mehr bewusst,
dass DU ES selbst bist!
Die Geschichte von Hank
Heute Morgen klingelte die Türglocke. Als ich die Tür öffnete, sah ich ein gut gekleidetes Paar vor der Tür stehen. Der Mann sprach zuerst:
John: Hallo, ich bin John, und dies ist Mary.
Mary: Hallo! Wir möchten Sie dazu einladen, zusammen mit uns den Arsch von Hank zu küssen.
Ich: Bitte was?! Wovon reden Sie? Wer ist Hank, und warum sollte ich seinen Arsch küssen wollen?
John: Wenn Sie Hanks Arsch küssen, dann gibt er Ihnen eine Million Euro, und wenn nicht, dann wird Hank die Scheiße aus Ihnen heraus prügeln.
Ich: Was? Ist diese eine Art bizarre Erpressung eines sich ausbreitenden Mobs?
John: Hank ist ein milliardenschwerer Philanthrop [Menschenliebhaber - der Übers.]. Hank baute diese Stadt. Hank besitzt diese Stadt. Er kann tun und lassen, was er will, und er möchte Ihnen eine Million Euro geben, aber er kann es nicht, bis Sie nicht seinen Arsch küssen.
Ich: Das ergibt für mich keinen Sinn. Warum ...
Mary: Wer sind Sie, dass sie Hanks Geschenk so hinterfragen? Möchten Sie keine Million Euro? Ist es das nicht wert, seinen Arsch ein wenig zu küssen?
Ich: Mag ja sein, wenn es legal ist, aber ...
John: Dann kommen Sie mit uns und küssen Sie seinen Arsch.
Ich: Küssen Sie Hanks Arsch oft?
Mary: Ja, sehr oft ...
Ich: Und hat er Ihnen eine Million Euro gegeben?
John: Nein, tatsächlich bekommt man das Geld erst, wenn man die Stadt verlässt.
Ich: Warum verlassen Sie dann nicht sofort die Stadt?
Mary: Sie können die Stadt nicht verlassen bis Hank es Ihnen sagt, sonst bekommen Sie kein Geld, und Hank prügelt die Scheiße aus Ihnen heraus.
Ich: Kennen Sie jemanden, der Hanks Arsch geküsst hat, die Stadt verließ und eine Million Euro bekam?
John: Meine Mutter hat Hanks Arsch jahrelang geküsst. Sie hat letztes Jahr die Stadt verlassen, und ich bin sicher, sie hat ihr Geld bekommen.
Ich: Haben Sie mit ihr darüber gesprochen?
John: Selbstverständlich nicht. Hank erlaubt das nicht.
Ich: Wieso glauben Sie daran, dass Sie tatsächlich das Geld bekommen, wenn Sie niemals mit jemandem gesprochen haben, der es gekriegt hat?
Mary: Nun, Sie bekommen etwas von ihm, bevor Sie die Stadt verlassen. Vielleicht bekommen Sie eine Gehaltserhöhung, vielleicht gewinnen Sie etwas in der Lotterie, oder vielleicht finden Sie einen Zwanzig-Euro-Schein auf der Straße.
Ich: Was hat das mit Hank zu tun?
John: Hank hat da "gewisse Verbindungen".
Ich: Tut mir Leid, aber das hört sich an wie ein bizarres Hütchenspiel.
John: Aber es geht um eine Million Euro, wie kann man das dem Zufall überlassen? Und bedenken Sie, wenn Sie nicht Hanks Arsch küssen, dann wird er die Scheiße aus Ihnen heraus prügeln.
Ich: Also, wenn ich vielleicht mit Hank rede, und ich die Details direkt von ihm höre ...
Mary: Niemand sieht Hank, niemand spricht mit ihm.
Ich: Wie können Sie dann seinen Arsch küssen?
John: Manchmal werfen wir ihm nur einen Kuss zu, manchmal denken wir an seinen Arsch. Manchmal küssen wir Karls Arsch und er gibt es für uns weiter.
Ich: Wer ist Karl?
Mary: Einer unserer Freunde. Er hat uns alles über das Küssen von Hanks Arsch gelehrt. Dazu mussten wir ihn nur ein paar Mal zum Essen einladen.
Ich: Und Ihr habt ihm einfach jedes Wort geglaubt, als er sagte, dass es einen Hank gibt, dass er will, dass Ihr seinen Arsch küsst, und dass Hank Euch dafür belohnt?
John: Oh nein! Karl hat vor Jahren einen Brief von Hank bekommen, in dem Hank ihm alles erklärt hat. Hier ist eine Kopie des Briefes, sehen Sie selbst.
Von Karls Schreibtisch:
- Küsse Hanks Arsch und er gibt dir eine Million Euro, wenn du die Stadt verlässt.
- Trinke Alkohol in Maßen.
- Prügle die Scheiße aus den Leuten heraus, die nicht sind wie du.
- Iß das Richtige.
- Hank hat diese Liste selbst diktiert.
- Der Mond ist aus grünem Käse.
- Alles was Hank sagt, ist wahr.
- Wasche stets deine Hände, bevor du das Badezimmer verlässt.
- Trinke keinen Alkohol.
- Iß Wiener auf süßem Brötchen, aber keine Gewürze.
- Küsse Hanks Arsch oder er prügelt die Scheiße aus dir heraus.
- Ich: Das scheint mir auf Karls Briefpapier geschrieben zu sein.
Mary: Hank hatte gerade kein Papier.
Ich: Ich habe den leisen Verdacht, dass dies mit Karls Handschrift geschrieben wurde.
John: Aber natürlich, Hank hat es ihm diktiert.
Ich: Ich dachte, Sie hätten gesagt, dass niemand Hank zu sehen bekommt?
Mary: Heute nicht mehr, aber vor Jahren schon. Da hat er zu einigen Leuten gesprochen.
Ich: Ich dachte, Sie hätten erzählt, dass Hank ein Menschenliebhaber ist. Was ist das für ein Philanthrop, der die Scheiße aus Leuten herausprügelt, die anders sind als er?
Mary: Das ist der Wunsch Hanks, und Hank hat immer recht.
Ich: Woher wollen Sie das wissen?
Mary: Punkt 7 der Liste sagt, dass Hank immer die Wahrheit spricht. Das reicht mir als Antwort!
Ich: Vielleicht hat Karl sich das alles bloß ausgedacht?
John: Niemals! Punkt 5 besagt, dass Hank die Liste selbst diktiert hat. Nebenbei, Punkt 2 besagt: "Trinke Alkohol in Maßen", Punkt 4 besagt, "Esse das Richtige" und Punkt 8 sagt "Wasche stets deine Hände, bevor du das Badezimmer verlässt".
Jeder weiß, dass das richtig ist, daher muss auch der Rest wahr sein.
Ich: Aber Punkt 9 besagt "Benutze keinen Alkohol", was nicht ganz zu Punkt 2 passt, und Punkt 6 behauptet, dass der Mond aus grünem Käse besteht, was nun völlig falsch ist.
John: Es gibt keinen Widerspruch zwischen 9 und 2, 9 macht Punkt 2 nur klarer. Was den Punkt 6 betrifft: Sie waren niemals auf dem Mond, also können Sie nichts darüber mit Sicherheit sagen.
Ich: Wissenschaftler haben mit sehr großer Wahrscheinlichkeit festgestellt, dass der Mond aus Gestein besteht ...
Mary: Aber sie wissen nicht, ob dieses Gestein von der Erde stammt, oder aus dem Weltraum, also könnte es sich genauso gut um grünen Käse handeln.
Ich: Ich bin da kein Experte, aber ich denke, die Theorie, die besagt, dass der Mond irgendwie von der Erde "eingefangen" wurde, wurde widerlegt. Aber auch wenn man nicht weiß, woher das Gestein kam, dann wird daraus nicht einfach Käse.
John: Ha! Sie haben gerade zugegeben, dass auch Wissenschaftler Fehler machen, aber wir wissen, dass Hank immer recht hat!
Ich: Wissen wir das wirklich?
John: Aber natürlich wissen wir das, Punkt 5 sagt es uns.
Ich: Sie sagen. Hank hat immer recht, weil die Liste es besagt, die Liste ist richtig, weil Hank sie diktiert hat, und wir wissen, dass die Liste richtig ist, weil die Liste dies behauptet. Das ist zirkuläre Logik, nichts anderes als wenn man sagt: "Hank hat recht, weil Hank sagt, dass er recht hat".
John: Nun begreifen Sie es! Es ist für uns immer eine große Belohnung, wenn jemand Hanks Denkweise begreift.
Ich: Aber ... na, egal. Was hat es mit den Wienern auf sich?
Mary: (errötet)
John: Wiener, auf süßem Brötchen, keine Gewürze. Das ist Hanks Art. Alles andere ist falsch.
Ich: Was ist, wenn ich kein süßes Brötchen habe?
John: Kein süßes Brötchen, keine Wiener. Ein Wiener ohne süßes Brötchen ist falsch.
Ich: Kein Gewürz? Keinen Senf?
Mary: (sieht sehr betroffen aus)
John: (schreit) Kein Grund, solche Sachen zu sagen! Gewürze aller Art sind falsch!
Ich: Also käme ein großer Haufen Sauerkraut mit gehackten Wienern nicht in frage?
Mary: (steckt ihre Finger in ihre Ohren) Ich höre gar nicht hin. La la la, la la, la la la.
John: Das ist ekelhaft. Nur ein abnormer Bösewicht würde das essen ...
Ich: Das ist aber gut! Ich esse es fast jeden Tag.
Mary: (fällt in Ohnmacht)
John: (fängt Mary auf) Nun, wenn ich vorher gewusst hätte, dass ich mit Ihnen nur meine Zeit verschwende ... Wenn Hank die Scheiße aus Ihnen herausprügelt, dann zähle ich mein Geld und lache. Ich küsse Hanks Arsch für Sie, Sie brötchenloser, gehackte Wiener-und-Sauerkraut-essender Mistkerl.
Mit diesen Worten zieht John Mary in ihr wartendes Auto, und sie brausen davon.
(Autor der Geschichte: Jim Huber, © 1996-2002. Übersetzung aus dem Englischen: Volker Dittmar.)
- Brief eines Radiohörers in den Staaten:
- Der Hintergrund zu folgendem Text:
- Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die Leuten, die in ihrer Show anrufen, Ratschläge erteilt. Kürzlich sagte sie, als achtsame Christin, daß Homosexualität unter keinen Umständen befürwortet werden kann, da diese nach Leviticus 18:22 ein Greuel wäre.
- Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Laura, der im Internet verbreitet wurde.
- Liebe Dr. Laura
- Vielen Dank, daß Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, daß es sich dabei um ein Greuel handelt.
- Ende der Debatte.
- Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind,
- a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, daß dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?
- b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?
- c) Ich weiß, daß ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.
- d) Lev. 25:44 stellt fest, daß ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, daß würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?
- e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, daß er getötet werden muß. Allerdings: bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?
- f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?
- g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, daß ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muß zugeben, daß ich Lesebrillen trage. Muß meine Sehkraft perfekt sein oder gibts hier ein wenig Spielraum?
- h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?
- i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, daß das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?
- j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüberhinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, daß wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)
- Ich weiß, daß Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, daß Sie uns behilflich sein können.
- Und vielen Dank nochmals dafür, daß Sie uns daran erinnern, daß Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.
- Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan
- Jake

- Gott und die Außerirdischen
10 Gebote mal anders.......
...und Moses stieg hinauf auf den Berg Sinai, geleitet von der Stimme Gottes.
Nachdem Moses einen Tag lang geklettert war, sah er zwischen zerklüfteten Felsen das Licht. Ein rotes, überirdisches Licht war es, wie das Funkeln eines feurigen Sterns. Als es grün wurde, ging er weiter und erreichte die Stelle, welche Gott, der Herr ihm im Traum genannt hatte. Er stolperte über einen Ast und rieb sich das Knie, als ER erschien und mit einer Stimme zu ihm sprach die klang wie das Donnergrollen....
"DU KNIEST VOR MIR, MEIN SOHN?" "Scheiße! Hier liegen Stücke herum. Du könntest dir einen ungefährlicheren Platz aussuchen, um mich zu treffen!"
"MOSES, KLAGE NICHT. ICH HABE DICH AUSERWÄHLT. ICH ERWARTETE DICH. ABER DU SIEHST MÜDE AUS?!" "Ja, und ich habe auch nix an den Ohren, du brauchst also nicht so zu schreien! Müde? Sicher bin ich müde, wir hatten gestern ein Fest!"
"WELCHES FEST? MIR ZU LOBPREISEN"? "Ah, DIE Lautstärke ist schon besser! Äh, nein, die Beschneidung meines Sohnes Samuel!"
"IHR BESCHNEIDET EURE KINDER, ICH VERSTEHE NICHT...?" "Wie, du verstehst nicht? Na, da vorne, na dahaa!....die Pelle, du weißt schon, hä?"
"WAS IST DAS FÜR EIN SELTSAMES RITUAL? IST DAS VON MIR?" "Können wir auch mal was machen, was nicht von dir ist? Ist der Herr dann vielleicht beleidigt, oder was?"
"LASSEN WIR DAS. TROTZDEM BIST DU ZU SPÄT!" "Äh, sorry, aber ich habe Deinen Anruf nicht gleich gehört!"
"ABER ICH SANDTE DIR DOCH EIN ZEICHEN!?" "Ja, ja, du erschreckst mich verdammt noch mal zu Tode mit deinen brennenden Dornenbüschen! Ich kann sie gar nicht so schnell auspissen, wie du..."
"MOSES; FLUCHE NICHT VOR DEM ANGESICHT DES HERREN, SONST...!" "Sonst was?"
"VERGISS ES! NUN ICH WILL DIR GEBEN WIE VERSPROCHEN DIE ZEHN GEBOTE, NACH DENEN LEBEN SOLLEN DIE MENSCHEN. SCHREIBE SIE DANIEDER UND BRINGE DEN BERG SIE HINAB!" "Warum redest Du du so merkwürdig? Bist du Yoda? Ausserdem hab ich nichts zum Schreiben!"
"WIE, DU HAST NICHTS ZUM SCHREIBEN...?" "Du hast mir nichts davon gesagt, daß ich was zu schreiben mitnehmen soll, verdammt! 'Moses', hast du gesagt, 'geh auf diesen gottverdammten', Ääh, also, 'geh auf diesen Berg, zerreiß dir dabei dein Beinkleid, frier dir den Arsch ab und bring was zu schreiben mit!' Das hast du gesagt, ja?"
"NICHT DIREKT!" "Du hast es nicht gesagt!"
"NUN, ICH DACHTE..." "Du hast es nicht gesagt!"
"ICH ..." "Du hast es nicht gesagt!!!"
"GUT! ICH HABE ES NICHT GESAGT! KÖNNEN WIR JETZT ANFANGEN? DU MUSST ES DIR DANN EBEN MERKEN!" "Moment, Moment! Merken? Das ist nicht dein Ernst, oder?"
"SOLL ICH DIR DIE ZEHN GEBOTE VIELLEICHT AUCH NOCH IN STEINTAFELN RITZEN?" "Ja, das wär doch mal was, aber nicht zu groß, ich muss sie ja nachher schleppen!"
"ICH HÄTTE MIR VIELLEICHT DOCH JEMAND ANDEREN SUCHEN SOLLEN...." "Schon OK, alles klar, ich bin soweit, was geht jetzt ab, Alter?"
"DAS ERSTE GEBOT:
ICH BIN DER HERR, DEIN GOTT. DU SOLLST KEINE ANDEREN GÖTTER NEBEN MIR HABEN! "Krass! Hast Du Angst vor der Konkurrenz, oder was?"
"MOSES, SO SAGE MIR AUS DEM HERZEN: WÜRDEST DU ANDERE GÖTTER ANBETEN NEBEN MIR?" "Hmm, ich weiß nicht! Kannst du Regen machen?"
"OB ICH....NATÜRLICH, ICH BIN DER HERRSCHER ÜBER DIE ELEMENTE !!!" "Und kriegen wir auch mal was anderes außer Manna?"
"IST DARAN IRGENDWAS NICHT IN ORDNUNG?" "Schon gut, schon gut! Wir haben nur alle Durchfall auf das Zeug bekommen...mach weiter!"
DAS ZWEITE GEBOT
DU SOLLST DEN NAMEN DES HERRN NICHT UNNÜTZ GEBRAUCHEN! "Versteh ich nicht! Ich darf nicht mal Himmelherrgott oder so sagen?"
"NEIN, MOSES!" "Gottverdammt?"
"NEIN!" "Heilige Scheiße?"
"NEI-HEINNN!!!" "Äh, wie wär's mit: Teufel nochmal?"
"MOSES, HALTE EIN DER BLASPHEMISCHEN WORTE, ABER IM VERTRAUEN, BEI DEM MISCH ICH MICH NICHT EIN..." "Ok, ok! Mach einfach weiter, wenn du denkst, du bist soweit, ja? Auf Dein Zeichen - Du bist der Boss."
DAS DRITTE GEBOT:
DU SOLLST DEN FEIERTAG HEILIGEN! "Waasss? Schau dir den Mosche an, den faulen Sack, er..."
"ER HAT SEIN TAGEWERK GETAN, MOSES, WARUM SOLLTE ER NICHT DIE FRÜCHTE SEINER ARBEIT GENIESSEN, WOHINGEGEN DU....." "Während ich was? Ich hüte Ziegen! Ist daran was Schlechtes?"
"NEIN, MOSES! JEDER NUTZE SEINE IHM GEGEBENE GABE..." "Gabe? Er knetet ein paar Brote, wer weiss schon, was er da alles reintut, kratzt sich am Sack und das wars..."
"MOSES, ZÜRNE IHM NICHT! ICH SPRECHE VOM SABBAT, DEM SIEBTEN TAG, AN DEM AUCH ICH GERUHT HABE, NACHDEM ICH DIE WELT ERSCHUF!" "Wirst langsam alt, ja?"
"ICH WEISS WIRKLICH NICHT, WAS MICH BEWOG, DICH ZU WÄHLEN." "Wenn du's schon nicht weißt..."
DAS VIERTE GEBOT:
DU SOLLST VATER UND MUTTER EHREN! "Warum? Mein Vater ist ein verfaulter Knochen. Ich ehre ihn ja, er liegt auf dem grössten Karren und bekommt einmal in der Woche einen getrockneten Fisch. Das mit dem abgebrochenen Sonnenschutz war nicht meine Schuld. Hast du nicht noch einen Platz frei für ihn? Du kannst ihn vor deine Türe schieben, dann zieht's nicht so!"
"MOSES, DU SOLLST SIE EHREN, SIE SIND GOTTESFÜRCHTIGE MENSCHEN. UND DU BIST AUS IHREN LENDEN ERSCAHFFEN!" "Genau! Und weil ich ihre Lenden geerbt habe, hab ich jetzt auch die Gicht! Hier! Immer wenn ich SO mache!"
"DANN MACH NICHT SO!" "Na Klasse! Als Arzt jedenfalls taugst du nichts! Und meine Mutter? Die hat einen Hintern, das sich zehn Schafe dahinter verbergen könnten! Mosche und David haben ihren Rock einmal mit unserem Gästezelt verwechselt. Mann, was für ein Geschrei das war!"
"ENTSCHULDIGE MOSES, DAS IST NUN WIRKLICH DEIN PROBLEM!" "Mein Problem, ja? Na klar! Wie geht' s jetzt weiter??"
DAS FÜNFTE GEBOT:
DU SOLLST NICHT TÖTEN! "Warum nicht??"
"NUN, ICH HAB´´S GESAGT UND..." "Ich hab verstanden, was du gesagt hast! Du schreist ja schon wieder so! Was ist, wenn doch?"
"WIE BITTE?" "Was passiert, wenn ich doch jemand so, krrrrrrk, am Hals eben?"
"DANN, ÄH, DANN ERHÄLST DU KEINEN EINLASS INS HIMMELREICH!" "Das ist alles?"
"WAS HEISST DAS, DAS IST ALLES? FÜR EINEN GLÄUBIGEN MANN IST DAS HIMMELREICH DAS HÖCHSTE!" "Ok, Ok! Für einen gläubigen Mann! Was ist, wenn's aus Versehen passiert?"
"AUS VERSEHEN, JA??" "Stell dir vor, ich gehe an einem schönen Tag durch die Wiese und zertrete eine, äh, sagen wir, Ameise, was dann?"
"DAS IST ETWAS ANDERES!" "Sagtest Du nicht, Herr, das alle Wesen gleich sind vor Deinem Angesicht?"
"JA. DAS SAGTE ICH! UND ICH MEINTE ES AUCH SO!" "Aha, also!? Oder ich töte dir zu Ehren eine Ziege, was dann?"
"MOSES, MOSES, DU GEHST MIR ECHT AUF DIE NERVEN HEUTE!" "Schon gut, schon gut!! Mach weiter! Tu' dir keinen Zwang an! Mir muss man ja nix erklären
DAS SECHSTE GEBOT:
DU SOLLST NICHT EHEHBRECHEN! "Wie sollte ich auch? Judith ist den ganzen Tag bei mir! Ich hätte gar keine Gelegenheit, Sarah mit den dicken..."
"AUCH WENN DEIN WEIB NICHT DA IST!" "Ach so! Na dann! Ist aber hart, das sag ich Dir! Was ist, wenn meine Frau wieder mal total ausläuft? Ich denke jedes mal, der Jordan tritt über die Ufer. Könnt ich dann nicht....?
"NEIN, AUCH DANN NICHT!" "Könntest du nicht wenigstens das abstellen. Warum bluten sie einmal im Monat wie die Tiere?"
"DAS IST DIE STRAFE FÜR EUER SCHAMLOSES TREIBEN IM PARADIS!" "Euer..??? HEY, das war nicht ICH!! Hier ist aber jemand ziemlich nachtragend! Mein Gooott!"
"NATÜRLICH BIN ICH DEIN GOTT! ABER WIR SOLLTEN WEITERMACHEN HIER KOMMT MEIN NÄCHSTES GESETZ:"
DAS SIEBTE GEBOT:
DU SOLLST NICHT... "Wie viele kommen denn noch?"
"WIE VIELE WAS?" "Wovon spreche ich, oh Herr?! Gesetze, äh, Gebote, was auch immer!"
"MOSES, ICH SAGTE DIR, ICH WERDE DIR ZEHN GEBOTE GEBEN! ZEHN! DU HÖRTEST SECHS, ALSO FOLGEN NOCH VIER!" "Wie wärs mit drei?"
"VIER!" "Drei!"
"MOSES, WAS SOLL DIESES GEFEILSCHE, WIR SIND HIER NICHT AUF EINEM BAZAR!" "War'n Versuch! Sollte lustig sein! Humor ist also auch Fehlanzeige... OK, mach weiter!"
DAS SIEBTE GEBOT:
DU SOLLST NICHT STEHLEN! "Was ist das wieder für 'ne Scheiße!!"
"MOSES, ICH ERSUCHE DICH NOCH EINMAL, NICHT ZU FLUCHEN!" "Und wenn ich doch stehle?"
"DANN ERHÄLST DU KEINEN EINLASS INS HIMMELREICH!" "Das hatten wir doch schon! Das ist aber ein ziemlich dusseliges Gesetzbuch! Wie wär's mit Eier ab?!"
"WIE BITTE?" "Tschuldige, du hast ja keine Eier! Ihr Götter pflanzt euch ja durch Jungfernzeugung fort!"
"WER SAGT DAS?" "Hmm, ääh, nur so Gerede unter den Männern, mach einfach weiter.."
"GEREDE, JA? WÜRDEST DU JETZT BITTE, BITTE ZUHÖREN?!" "Ja, ja!"
DAS ACHTE GEBOT:
DU SOLLST NICHT FALSCHES ZEUGNIS ABLEGEN WIDER DEINEM NÄCHSTEN! "Das ist doch Kappes!"
"ACH JA?" "Ja! Also neulich, da sag ich zu meiner Judith, der Ismail, was der Sohn von Joseph ist, der treibt's mit der Kuh von..."
"MOSES!" "...dem David, dem Zahnlosen, wie wir ihn nennen, und da hat die Judith es dem David erzählt und..."
"MOSES!" "...der hat es Joseph erzählt und dann? Mann, der hat vielleicht Ärger bekommen!
"MOSES, GENAU DAS MEINE ICH! ANSTATT DEN RECHTEN WEG IHN ZU LEHREN, REDEST DU SCHLECHT ÜBER IHN!" "Vor's Maul gab's! Und? Hat's ihm geschadet? Hä?"
DAS NEUNTE GEBOT:
DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN HAUS! "Häää? Siehst du hier ein Haus? Sieh dir diese beschissene Gegend doch einmal an, in die du uns geführt hast!"
"ICH? DU HAST SIE HIERHER GEFÜHRT!" "Jetzt bin ich schuld? Wir hätten diesen Berg niemals erreicht!"
"EIN ANDERER HÄTTE ES AUCH GETAN." "Ich krieg die Motten! Ein anderer hätte es auch getan! Auf die Erklärung hab ich gewartet! Scheiße Mann..."
"RUHE JETZT!" "Ja, ja!"
"MOSES! DU GERINGSCHÄTZT MICH! ICH...." "Du hast mich doch ins Leben geholt! Ich bin nach deinem Ebenbild erschaffen! Vielleicht möchtest du ja mal mit Sarah...."
"TREIB'S NICHT ZU WEIT, MOSES!"
DAS ZEHNTE GEBOT:
"DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN WEIB, KNECHT, MAGD, VIEH, NOCH ALLES, WAS SEIN IST!" "Na Klasse! Das lässt ja wenig Spielraum für Auslegungen, nicht wahr? Bin ich vielleicht ein Ziegenficker, wie die Griechen??"
"MOSES, NOCH EIN WORT UND ICH SCHICKE DICH UND DEIN VOLK 40 JAHRE DURCH DIE WÜSTE, WENN'S SEIN MUSS, IST DAS KLAR?!?" "Äh, hab ich dir schon mal gesagt, daß du lustig aussiehst, wenn du Dich aufregst?"....
Und es kam, wie es geschrieben steht....
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